Brandface: Wie Marken mit einem Gesicht Nähe und Wiedererkennung schaffen
Aktualisiert: vor 8 Stunden
Ein Brandface gibt einer Marke ein Gesicht und kann damit Kommunikation persönlicher, nahbarer und wiedererkennbarer machen. Doch was macht ein gutes Brandface aus? Welche Vorteile bringt es und wo liegen die Herausforderungen? Das Beispiel Büffel Bill zeigt, wie ein Brandface auf Social Media funktionieren kann und warum dabei nicht nur die Person vor der Kamera zählt, sondern vor allem der richtige Fit zwischen Marke, Persönlichkeit und Content.
Was ist ein Brandface und warum setzen Marken darauf?
Menschen verbinden Geschichten und Erlebnisse häufig stärker mit Personen als mit abstrakten Marken. Genau hier setzt das Prinzip des Brandfaces an: Eine Person wird zu einem wiederkehrenden Gesicht der Marke und vermittelt ihre Themen, Produkte und Werte auf persönliche Weise. Das kann besonders auf Social Media relevant sein, wo Marken täglich um Aufmerksamkeit konkurrieren.
Dabei ist ein Brandface nicht automatisch ein*e Influencer*in. Während Influencer*innen vor allem ihre eigene Personenmarke und Community mitbringen, wird ein Brandface selbst Teil der Markenkommunikation. Ein gutes Beispiel dafür ist Büffel Bill: Für unseren Kunden stehe ich (Luna) regelmäßig vor der Kamera und vermittle Produkte, Rezepte und Geschichten rund um die Marke. So bekommt die Kommunikation nicht nur ein Gesicht, sondern auch eine persönliche Ebene.
Warum kann ein Brandface für Marken funktionieren?
Persönlichkeit schafft Wiedererkennung
Ein wiederkehrendes Gesicht kann dafür sorgen, dass eine Marke schneller wiedererkannt wird. Wer eine Person regelmäßig in Reels, Stories oder anderen Formaten sieht, entwickelt mit der Zeit Vertrauen. Die Community erkennt nicht nur das Produkt, sondern auch die Person, die es präsentiert.
Gerade auf Social Media kann das einen Unterschied machen: Statt immer wieder bei null anzufangen, entsteht eine fortlaufende Geschichte. Bei Büffel Bill geht es beispielsweise nicht nur darum, einzelne Produkte zu zeigen. Durch wiederkehrende Inhalte entsteht eine Verbindung zwischen den verschiedenen Themen. Von besonderen Cuts über Rezepte bis hin zu Geschichten rund um Genuss und Qualität.
Ein Brandface macht Markenkommunikation persönlicher
Produkte können Informationen vermitteln, aber Menschen können Geschichten erzählen. Ein Brandface kann deshalb komplexere oder erklärungsbedürftige Themen niedrigschwelliger vermitteln und dabei gleichzeitig Persönlichkeit zeigen.
Für Büffel Bill bedeutet das beispielsweise: Ein besonderer Cut wird nicht einfach nur fotografiert und beschrieben. Stattdessen kann ich vor der Kamera erklären, was ihn ausmacht, zeigen, wie er zubereitet wird oder meine persönlichen Tipps dazu geben. Die Marke bleibt dabei der Absender, bekommt durch die Person vor der Kamera aber eine zusätzliche Stimme.
Das kann auch für andere Branchen funktionieren. Ob Gastronomie, Food, Lifestyle oder B2B: Entscheidend ist nicht, ob ein Produkt „sexy“ genug für Social Media ist. Entscheidend ist, ob sich daraus Geschichten entwickeln lassen, die eine Person glaubwürdig erzählen kann.
Ein Brandface braucht den richtigen Fit
Nicht jede Person eignet sich automatisch als Brandface und nicht jede Marke braucht eines. Entscheidend ist die Verbindung aus Persönlichkeit, Marke, Zielgruppe und Content.
Ein gutes Brandface muss nicht zwangsläufig Geschäftsführer*in sein oder bereits eine große eigene Community haben. Viel wichtiger sind Glaubwürdigkeit, Kommunikationsstärke und ein echter Bezug zu den Themen der Marke. Gleichzeitig sollte die Person zur Tonalität und den Werten des Unternehmens passen.
Auch die langfristige Perspektive spielt eine Rolle: Was passiert, wenn das Brandface die Marke irgendwann verlässt? Und wie verhindert man, dass am Ende nur die Person und nicht mehr die Marke im Gedächtnis bleibt? Ein Brandface sollte deshalb niemals die Marke ersetzen, sondern ihr eine menschliche Stimme geben.
“ Menschen bauen keine Beziehung zu einem Logo auf, sondern zu Geschichten, Persönlichkeiten und Marken, die sich nahbar anfühlen.”
-Luna Wilke, Social Media Leitung
Ein Brandface kann also weit mehr sein als eine Person, die regelmäßig in Social-Media-Videos auftaucht. Richtig eingesetzt wird es zu einem Teil der Markenidentität und kann dabei helfen, aus einzelnen Content Pieces eine wiedererkennbare Kommunikation zu entwickeln.
Brandface strategisch einsetzen: Darauf kommt es an
Wer ein Brandface etablieren möchte, sollte sich deshalb nicht nur fragen, wer vor der Kamera sympathisch wirkt. Viel wichtiger ist eine klare strategische Grundlage: Welche Rolle übernimmt die Person? Welche Themen besetzt sie? Wie häufig tritt sie auf? Und wie bleibt die Marke selbst dabei sichtbar?
Besonders wichtig ist außerdem, dass die Zusammenarbeit langfristig gedacht wird. Ein Brandface sollte nicht nur für eine einzelne Kampagne eingesetzt werden, sondern eine wiederkehrende Rolle in der Kommunikation bekommen. Gleichzeitig braucht die Marke eine eigene Identität, die auch unabhängig von der Person funktioniert.
Was ist ein Brandface?
Ein Brandface ist eine Person, die eine Marke regelmäßig und wiedererkennbar nach außen repräsentiert. Sie wird dadurch zu einem festen Bestandteil der Markenkommunikation.
Was ist der Unterschied zwischen Brandface und Influencer*innen?
Ein*e Influencer*in bringt in der Regel eine eigene Community und Personenmarke mit. Ein Brandface ist dagegen Teil der Markenkommunikation und muss nicht zwingend selbst eine große Reichweite besitzen.
Welche Vorteile hat ein Brandface?
Ein Brandface kann Marken persönlicher und nahbarer machen, für Wiedererkennung sorgen und Produkte oder Themen über eine konkrete Person verständlicher vermitteln.
Welche Risiken gibt es?
Eine Marke kann zu abhängig von einer einzelnen Person werden. Außerdem besteht das Risiko, dass die Person stärker mit der Kommunikation verbunden wird als die Marke selbst. Deshalb sollte ein Brandface immer Teil einer übergeordneten Marken- und Content-Strategie sein.
────────────────────────
Fazit
Ein Brandface kann einer Marke genau das geben, was Social Media besonders wertvoll macht: Persönlichkeit. Statt ausschließlich über Produkte und Leistungen zu sprechen, entsteht eine Kommunikation, die über Menschen funktioniert und dadurch Nähe und Wiedererkennung schaffen kann.
Das Beispiel Büffel Bill zeigt, dass ein Brandface dabei nicht zwangsläufig Influencer, Geschäftsführer oder prominente Persönlichkeit sein muss. Entscheidend sind der richtige Markenfit, eine glaubwürdige Kommunikation und eine klar definierte Rolle.
Ein Brandface sollte deshalb nicht an die Stelle der Marke treten, sondern ihr eine Stimme geben. Denn am Ende geht es nicht darum, wer am häufigsten vor der Kamera steht, sondern darum, ob die Menschen sich an die Marke erinnern.
Weiterführende Links (Link zu externen Websiten)
↗ Büffel Bill’s Legacy




Kommentare